Die rund 500.000 ArbeitnehmerInnen mit Leitungsfunktion sind deutlich zufriedener in ihrem Job als die übrigen Beschäftigten. Die Mehrheit der Führungskräfte würde allerdings eine Reduktion der eigenen Arbeitszeit begrüßen.

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Arbeitszeit für alle gestiegen
Sowohl bei vollzeitbeschäftigten Führungs- als auch Nicht-Führungskräften ist die durchschnittliche Wochenarbeitszeit seit dem Vorjahr um eine Stunde gestiegen. Vollzeitbeschäftigte Führungskräfte kommen auf 45 Wochenstunden, Nicht-Führungskräfte auf 42 Wochenstunden.
Führungskräfte sind zufriedener
Obwohl Führungskräfte tendenziell länger arbeiten als Befragte, die in keiner leitenden Position beschäftigt sind, sind sie nicht unzufriedener mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 77 Prozent der Führungskräfte und 79 Prozent der Nicht-Führungskräfte geben an, Privatleben und Beruf zumindest gut vereinbaren zu können.
Leiden unter dem Zeitdruck
Dafür sind Führungskräfte öfter Zeitdruck ausgesetzt: 39 Prozent leiden darunter (Nicht-Führungskräfte 28 Prozent). Mit 52 Prozent würde es die Mehrheit der Führungskräfte begrüßen, in Zukunft weniger arbeiten zu müssen!
Der Abstand vergrößert sich
Der Unterschied zwischen Führungskräften und Nicht-Führungskräften in der Arbeitszufriedenheit generell hat sich in den vergangenen Jahren vergrößert. Während die diese nach den Jahren 2008 und 2009 auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten stabil geblieben ist, weist der Arbeitsklima Index bei den Nicht-Führungskräften einen Rückgang auf.
Je höher, desto sicherer
Gefragt, für wie sicher sie den eigenen Arbeitsplatz halten, sind Personen mit Leitungsfunktion deutlich optimistischer als die übrigen Beschäftigten. 41 Prozent bezeichnen ihren Arbeitsplatz als “sehr sicher”, weitere 50 Prozent als “ziemlich sicher”. Bei den Personen ohne Leitungsfunktion sind sich nur 25 Prozent “sehr sicher”, 58 Prozent “ziemlich sicher”.
Das bedeutet, dass nur neun Prozent der Führungskräfte, dafür aber 17 Prozent der Nicht-Führungskräfte ihren Job als gefährdet ansehen.

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