Einer schlägt sie alle: Einer Studie des “Österreichischen Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitszentrums” zufolge liegt ein universitärer Master-Abschluss klar an der Spitze der Berufseinsteiger-Gehälter, nur im wirtschaftlichen Bereich liegen Fachhochschulen gleichauf.

(c) sxc.hu / jaylopez
Wirtschaft und Technik bleiben die gefragtesten Bereiche auf den Stellenmärkten, soweit so bekannt. Weniger bekannt ist, dass es finanziell beim Einstieg recht unterschiedlich ausschaut. Während in der Technik ganz klar universitäre Abschlüsse beim Gehalt voranliegen, konnten bei wirtschaftlichen Studienrichtungen FHs gleichziehen.
Von den 50 befragten Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche wurden sowohl die Niveaus für Einsteiger, als auch die Entwicklung über drei bis fünf Jahre abgefragt, bei denen sich Fachhochschulabgänger oftmals noch verbessern können. Geschlechtsspezifische Unterschiede wurden nicht abgefragt.
Der Master zahlt sich gegenüber dem Bachelor auf jeden Fall aus: zwischen 155 und 217 Euro mehr im Monat landen dabei am Konto – ein Trend, der sich in den Folgejahren fortsetzt. Zahlreiche Jahre nach der erfolgreichen Einführung und Etablierung überraschen die Aussagen doch etwas.
Der Bachelor hingegen war zum rascheren Berufseinstieg geplant und rechtfertigt somit auch niedrigere Einstiegsgehälter. Man wird sehen, wohin die Entwicklung geht, etwa im Medienbereich oder der medizinischen Forschung.

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