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150125_Studie_VaeterUndFamilie Otti bloggt 

Kaum familienfreundliche Angebote für Männer

Viele Väter wollen Zeit mit der Familie verbringen. Aus einer Studie geht jetzt hervor: Familienfreundliche Angebote für Väter sind begrenzt. Veraltete Rollenbilder und väterfeindliche Unternehmen prägen die Gesellschaft.

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Nicht nur für Frauen, auch für Väter stellt sich irgendwann die Frage des Kinderkriegens im Leben. Eine familienfeindliche Unternehmensstruktur kann diese wichtige Entscheidung beeinflussen. Besonders kinderlose Männer werfen ihrem Arbeitgeber mangelndes Verständnis für die besonderen Bedürfnisse von Mitarbeiter/innen mit Familie vor.

 

Teilzeitväter sind – noch – eine unbekannte Spezies. Das Rollenverständnis scheint in klaren Strukturen festgelegt zu sein. So sind es mehrheitlich Frauen, die in Teilzeit arbeiten, Männer dagegen mit 44 Stunden in der Woche meistens Vollzeit. Dabei lehnt die große Mehrheit der Befragten das männliche Alleinverdienermodell ab.

Es fehlen auch die Vorbilder: Viele Väter befürchten Karrierehürden, wenn sie familienfreundliche Angebote in Anspruch nehmen würden. Männer brauchen Vorgesetze, welche sich glaubhaft für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie engagieren.

Für Unternehmen wäre es sogar von Vorteil, wenn sie ihre familienfreundliche Rolle weiter ausbauen: So ist eine väterfreundliche Unternehmensstruktur nicht nur für eine veränderte partnerschaftliche Rollenaufteilung zentral, sondern auch ein Wettbewerbsvorteil auf dem qualifizierten Personalmarkt.

Weitere Informationen zur Studie und Infografiken gibt es bei A.T. Kearney:
http://atkearney361grad.de/gleichstellung/vaeter-atkearney-studie/

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