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Otti bloggt 

Ausstiegsfantasien: Hälfte der Führungskräfte würden gerne zu Hause bleiben

Accenture hat das internationale Management befragt – und erstaunliches herausgefunden. In Österreich würden 60 Prozent der Frauen und 54 Prozent der Männer ihren Job am liebsten an den Nagel hängen!

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Rund um den Weltfrauentag befragt Accenture traditionell Führungskräfte zu diversen Themen, 3.600 in 30 Ländern waren es dieses Jahr. Die Studie zeigt: Es ist schlecht bestellt ums Management! Nur rund 40 Prozent der Managerinnen und Manager ist derzeit im Job zufrieden – 2014 war dieser Wert noch bei 62 Prozent gelegen.

Dass nun ebensoviele mit einer Karriere als Hausmann bzw. -frau liebäugeln, darf als drastische Trendwende gelesen werden. Als Ursache werden häufig zu viel Arbeitsdruck, zu lange Arbeitszeiten – gerade auch bei den jüngeren Teilnehmern – und zu geringe Bezahlung angführt. Materielle Verlockungen, Status und Sicherheit stehen der Erfüllung der Aussteigerwünsche im Weg.

Gute Leadership-Qualitäten bescheinigen sie sich – trotz der schwierigen Umstände – fast alle. Dazu zählen laut Studie: Kommunikationsvermögen, das Managemen von Veränderungen und Inspiration für andere.

Eine der größten Herausforderungen der generell technologieaffinen Managertruppe ist dennoch, mit dem rasanten Wandel der digitalen Entwicklung mitzuhalten. Gerade für Frauen sind die dauernde Erreichbarkeit und Zugänglichkeit zunehmend ein Problem, aber auch 54 Prozent der Männer sehen das als PRoblem.

Internationaler Lichtblick: 71 Prozent erwarten, dass Frauen in Schlüsselpositionen rasch vorankommen werden.

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