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FEMtech-Event: Frauen Netzwerken anders

Beim Netzwerktreffen FEMtech (Frauen in Forschung und Technologie) in Salzburg stand laut “Standard” die Frage im Fokus, welchen Beitrag Netzwerke für die Karriere von Frauen liefern können – und ob diese zu Recht immer noch umstritten sind.

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Netzwerkanalyst Harald Katzmair identifizierte drei Erfolgskomponenten: Ein starkes gemeinsames Anliegen, regelmäßige Treffen und eine gewisse Diversität der Teilnehmerinnen, um sich gegenseitig maximal zu nützen. Wenig sinnvoll sind seiner Meinung nach homogene Netzwerke.

Über 52.000 Personen mit Führungsverwantwortung sind in Österreich in über 14.000 verschiedenen Organisationen, Vereinen und Klubs vertreten – 12.300 davon Frauen, ein knappes Viertel. Überdurchschnittlich repräsentiert sind Frauen bei NGOs, in der Politik und im Gesundheits- und Sozialbereich.

Im Bereich Sport, Finanzunternehmen und den Blaulichtorganisationen sei der Frauenanteil am geringsten. Je weiter man ins Zentrum eines Netzwerks vordringt, je mehr Kontrollmacht vorhanden sei, desto männlicher werden Netzwerke – auch, weil Frauen oft ein “Freundinnen-Netzwerk” wollen, was zu wenig ist. Aus Berechnung alleine sollte man jedoch auch nicht teilnehmen – das Herz muss dabei sein, damit es klappt.

Das Netzwerktreffen wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie veranstaltet. Neben den regelmäßig stattfindenden Treffen führt FEMtech seit rund zehn Jahren eine Expertinnendatenbank (http://www.femtech.at/index.php?id=expertinnendatenbank)

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