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Jobsuche & Karriere Otti bloggt 

Gute Zeiten für Spezialisten

Die obere Riege verdient tendenziell weniger, die Gehälter auf Spezialisten- und Sachbearbeiterebene steigen an, zeigt der Gehaltsreport von Kienbaum.

Geschäftsführer sind natürlich immer noch Spitzenverdiener: Sie erhalten ein durchschnittliches Jahresgehalt von 292.000 Euro. Bereichsleiter verdienen im Schnitt 179.000 Euro, Abteilungsleiter 119.000 Euro und Teamleiter 87.000 Euro.

Das Durchschnittsgehalt von Spezialisten beträgt 56.000 Euro und das von Sachbearbeiterin 41.000 Euro. Doch hinter dieser Statistik verbirgt sich Bewegung. Je höher die Mitarbeiter in der Unternehmenshierarchie angesiedelt sind, desto negativer entwickelt sich ihre Vergütung.

Die jährliche Gesamtvergütung inklusive Boni ist bei Geschäftsführern und Bereichsleitern im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei Prozent gesunken. Abteilungsleiter verdienen hingegen rund ein Prozent und Teamleiter gut zwei Prozent mehr; bei den Sachbearbeitern steigt das Gehalt sogar um mehr als fünf Prozent.

Ursache ist die variable Vergütung, die binnen Jahresfrist im Schnitt um sechs Prozent gesunken ist, während die Grundvergütung um knapp drei Prozent stieg. Aufgrund der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Lage in Österreich haben viele Manager ihre mit dem Bonus verknüpften Ziele nicht erreicht.

Dort, wo die Variablen an die Unternehmensperformance geknüpft sind, schaut es tendenziell schlechter aus, dort wo sie an individuellen Zielen hängen, besser. Bei den Spezialisten stieg sogar die Verbreitung der variablen Vergütung von 45 auf 54 Prozent.

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