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Führungskraft Otti bloggt 

Vorsicht, Toxic Workers!

Die Harvard Business School hat im Rahmen einer Studie untersucht, welche Mitarbeiter dem Unternehmen Schaden zufügen – und hat hilfreiche Indikatoren zur Früherkennung identifiziert.

Obwohl einzelne Mitarbeiter Unternehmen großen Schaden zufügen können, konzentrieren sich die meisten eher auf die High Performer als auf die Problemkinder. Die Wissenschafter Michael Housman und Dylan Minor haben in ihrer Studie „Toxic Workers“ nun die Daten von 50.000 Angestellten ausgewertet und spannende Erkenntnisse gewonnen.

Housman und Minor zufolge gibt es vier Merkmale, die auf ein toxisches Verhalten hindeuten: Egoismus steht dabei wenig überraschend an erster Stelle, doch auch Selbstüberschätzung ist ein wesentliches Indiz für einen giftigen Mitarbeiter, der gar nicht damit rechnet, das etwas schiefgehen kann.

© Suchota – Fotolia.com

Dazu kommt ein problematischer Umgang mit Regeln – hier meinen die befragten Problemmitarbeiter zwar, sich besonders genau an Vorgaben zu halten, werden aber überdurchschnittlich oft wegen Verstößen entlassen.

Warum sie oft so lange in Unternehmen bleiben? Das vierte Merkmal von toxischen Angestellten ist laut Studie, dass sie besonders produktiv sind. Allerdings nutzt das wenig, denn die berechneten Kosten von US-Dollar 12.500 pro Jahr übersteigen den finanziellen Nutzen deutlich.

Personalisten sollten also bei der Suche nach Leistungs-Superstars die Augen besonders offen halten!

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