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Working Poor reduzieren – Europa 2020-Strategie

Die Anzahl der von Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung betroffenen Menschen in der EU soll um 20 Millionen bis zum Jahr 2020 reduziert werden. Das hat sich die Europäische Kommission bekanntlich im Rahmen der Europa 2020-Strategie zum Ziel gesetzt. Es geht um mehr Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität. Das Papier zeigt Wege auf, wie Europa ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum verwirklichen, neue Arbeitsplätze schaffen und unseren Gesellschaften Orientierung vermitteln kann.

13,9 % in Österreich sind armutsgefährdet

Viele Menschen haben heute Schwierigkeiten, mit ihrem Einkommen das Auslangen zu finden. Ungefähr 13,9 % der Bevölkerung sind armutsgefährdet, das sind 1 178 000 Menschen. Das bedeutet das Gesamteinkommen ist weniger als 1 163 Euro monatlich. Quelle: Statistik Austria, EU-SILC 2015

© artjazz – Fotolia.comÖsterreich nahm sich im Zuge der Europa 2020-Strategie im beschäftigungs- und sozialpolitischen Bereich vor, bis 2020 die Beschäftigungsquote auf 77-78% zu steigern und insgesamt 235.000 Personen aus Armutslagen zu befreien.

Besonders gefährdet sind Ein-Eltern-Haushalte, Personen mit maximal Pflichtschulabschluss, Nicht-EU-Bürger und alleinlebende Pensionistinnen und Pensionisten.

Über acht Prozent sind „Working Poor”

Der Anteil der „Working Poor“ beträgt österreichweit rund 8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Teilzeitarbeit, nicht ganzjährige oder gering entlohnte Tätigkeit sind die Ursachen.  Oft müssen mehrere Personen mit einem Einkommen auskommen. Dabei sind nicht nur niedrigere Bildungsstufen betroffen. Auch Migranten sind arm – trotz Arbeit.

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