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Zukunft der Arbeitswelten

Flexibilität & Freiheiten

Der Megatrend „Flexibilität“ fordert sowohl Unternehmer als auch Mitarbeiter. Der Veränderungsdruck wird oft 1:1 an Mitarbeiter weitergegeben. Die Unternehmen können nicht nur Flexibilität von den Mitarbeitern einfordern, sie müssen auch ihnen gegenüber flexibler werden.

Die Zukunft

Das Expertennetzwerk „Arbeitswelten 4.0” der Deutschen Bahn beschreibt die „Zukunftswelten“ (20. 6. 2016) folgendermaßen:

Digitaler Individualismus

Selbstbestimmte eigenverantworliche Cloud-Worker arbeiten in fluiden Netzwerken zusammen. Riesige Netzwerke aus Partnerunternehmen, Cloud-Workern und einer festangestellten Kernbelegschaft entstehen. Das Schlüsselwort im HR-Bereich ist dabei Koordination. Die Menschen ziehen als „digitale Nomaden“ von Projekt zu Projekt, ohne sich an einen Arbeitgeber für längere Zeit zu binden.

Geringerqualifizierte haben sich ihre Nischen gesucht: Sie üben Tätigkeiten aus, bei denen es auf ein hohes Maß an sozialer Kompetenz ankommt.

Führung und Organisationsmodelle

Entscheidungen müssen sehr schnell getroffen werden. Die Tätigkeit von Führungskräften ist zeitlich begrenzt. Die Auswahl erfolgt anhand von folgenden Kriterien:

  • Vernetzung vor Ort (Anzahl und Beziehungsqualität)
  • Bewertung in sozialen Medien und von Kunden und Partnern
  • soziale Kompetenz (Moderation, Coaching)

Kompetenzaneignung hat den gleichen Stellenwert wie Sport betreiben um leistungsfähig zu bleiben.

Mehr Arbeitsplätze durch Roboter & Digitalisierung?

Dass uns zukünftig die Computer die Arbeitsplätze wegnehmen werden, ist eine zu pessimistische Sichtweise. Denn niedrige Geburtenraten lassen die Zahl der Arbeitskräfte in den Industrieländern sinken – siehe „Arbeitswelt 4.0 Mensch gegen Maschine – Nehmen uns Roboter in Zukunft die Arbeitspätze weg? Von wegen! Wir brauchen viel mehr davon“ in der Frankfurter Allgemeinen (11. 7. 2016).

Die Süddeutsche Zeitung fasst in „Bitkom: Digitalisierung brint mehr Jobs“ (1. 7. 2016)  eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zusammen: Jedes zweite Unternehmen rechnet laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom im Zuge der Digitalisierung mit mehr Jobs für gut ausgebildete Beschäftigte in den kommenden zehn Jahren. Der wesentliche Punkt ist hier die Bereitschaft zur Weiterbildung der Mitarbeiter und dass Unternehmen ein entsprechendes Budget für Weiterbildung zur Verfügung stellen.

Veränderung erzeugt Widerstand

Wo Veränderung ist, entsteht automatisch Widerstand – das ist tief in der menschlichen Psyche verankert. Sehr gut zusammengefasst hat das der deutsche Experte Eike Wagner im Buch „Change Factory Prinzip“: Auf den Schock vor dem Verlust von Strukturen, Kollegen und Routinen folgt die Verdrängung, bevor das „Tal der Tränen“ durchwandert werden muss – denn die Veränderung ist unausweichlich. Hier sind Führungskräfte am meisten gefragt! Ist dieses schwierige Stück des Wegs geschafft, folgt die Phase der Anpassung, die mit Coaching und Weiterbildung bewältigt werden kann, bevor zu guter Letzt die Erlösung in Form neuer Routinen einsetzt.

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