You are here
Führungskraft Otti bloggt Personalmanagement 

Kanzler Kern hört Unternehmern zu

Neu ist, dass ein Bundeskanzler an einem Treffen mit führenden Industriellen im Wirtschaftsministerium teilnimmt, das auf Initiative von Vizekanzler Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am 26. September stattfand. Bundeskanzler Kern diskutiert mit Unternehmern unter anderem folgende Punkte:

  1. ein modernes und flexibles Arbeitszeitrecht,
  2. Abbau bürokratischer Hürden in einem schlanken Staat,
  3. Offensivstrategie für die Digitalisierung

Veraltete Normen im Arbeitsrecht müssen überarbeitet werden. Ausserdem bringen Digitalisierung und Globalisierung eine revolutionäre Veränderung der Arbeitswelt in Zukunft mit sich. Die lebenslangen Arbeitsbedingungen müssen sich ändern. Wir müssen vom Senoritätsprinzip wegkommen. Leistung und nicht Alter soll das ausschlaggebende für die Gehaltshöhe sein. Sonst werden ältere Arbeitsnehmer reihenweise gekündigt. Auch wenn der Facharbeitermangel zum Teil schon eine Gegenbewegung einleitet, ist diese nicht ausreichend – siehe  Fachkräftsmangel als Chance für Senioren.

Kanzler Kern schreibt auch in seinem vielbeachteten Gastbeitrag „Europa muss wieder gerechter werdenam 12. September in der F.A.Z. In der F.A.Z.-Serie „Zerfällt Europa?“ 

„Vergleicht man die wirtschaftliche Performance Europas mit jener der Vereinigten Staaten, zeigt sich, dass wir seit Ausbruch der Krise nicht alles richtig gemacht haben. Während es in den Vereinigten Staaten rasch gelungen ist, die Arbeitslosigkeit wieder auf Vorkrisenniveau zu senken und die Investitionen merklich auszuweiten, herrschen in Europa eine Investitionsflaute und anhaltend hohe Arbeitslosigkeit insbesondere unter jungen Menschen. … Wir brauchen einen Plan für Europa, der durch Investitionen und Innovationen Wachstum und mehr Wohlstand generiert. Profitieren sollen diejenigen, die Zuwächse am dringendsten brauchen. Die Lohnentwicklung muss wieder nach oben gehen, die Arbeitslosigkeit muss sinken und es müssen mehr gute Jobs entstehen, von denen die Menschen leben können. “

© artjazz – Fotolia.com
© artjazz – Fotolia.com

Besonders in Griechenland und Spanien finden junge Leute keinen Start ins Berufsleben. Sie arbeiten oft in prekären Jobs. Gerade Sie sollten jedoch die Idee Europa hochhalten. Wie soll das funktionieren? In den Krisenländern des Südens liegen die Jugendarbeitslosenraten bei 40 bis 50 Prozent.

Kern schreibt weiter:

„Es sind die jungen Leute, die wir für einen Neustart in Europa begeistern müssen – und können. Sie sind es, die im gemeinsamen Europa aufgewachsen sind und die dessen Möglichkeiten sehen, auch wenn ihnen in den vergangenen Jahrzehnten viele Chancen vorenthalten wurden. …Sie müssen wir in Bewegung bringen.“

Wir benötigen ein Europa, das nach vorne schaut!

logo_2015

Jobfinder Karriereberatung

Karriere Hotline 0676 6033449

Rufen Sie uns auch am Wochenende an!
Wir bieten auch telefonisch
vorab Informationen


Image © artjazz – Fotolia.com

Related posts